Das Ausdauertraining

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In der heutigen Zeit treiben immer mehr Menschen Sport. Dabei versuchen viele ihre Gesundheit zu fördern oder Stress aufgrund des schwierigen Alltags abzubauen. Während die meisten jungen Menschen noch innerhalb von Vereinen Ballsportarten betreiben, besuchen die älteren Menschen zunehmend Fitnessstudios und sind Teil einer Gruppe von Menschen, die lediglich fit bleiben will. Denn bei den Ballsportarten wie zum Beispiel Fußball ist eine hohe Fitness gefragt, die die grundlegenede Fitness weit übersteigt. Zudem ist die Verletzungsanfälligkeit in einigen Ballsportbereichen sehr hoch. Schließlich beschließen viele Leute den relativ hohen Kostenbeitrag eines Fitnessstudios auf sich zu nehmen, um Sport zu treiben, ein ruhiges Gewissen zu haben und ihre eigene Gesundheit zu fördern. Insgesamt ist es jedoch wissenschaftlich erwiesen, dass innerhalb eines Fitnessstudios nur die Minderheit einen positiven Leistungseffekt bezüglich des Ausdauertrainings erzielt. Denn die Mehrheit der Sportler benutzt sowohl falsche Methoden als auch Belastungsgefüge und weiß darüber hinaus kaum richtig mit den Geräten eines Fitnessstudios für das Ausdauertraining umzugehen.

In erster Linie ist im Ausdauerbereich zwischen drei verschiedenen Trainingsmethoden zu unterscheiden. Diese Trainingsmethoden gliedern sich in die Dauertrainingsmethode, die Intervallmethode und die Wiederholungsmethode.

Bei der Dauermethode absolviert der Ausdauersportler eine bestimmte Lauf- bzw. Trainingsstrecke, um die eigene Ausdauer zu verbessern. Dabei wird die Strecke vorher ausgewählt und dementsprechend eine gewisse Intensität angewendet, um diese auch wirklich absolvieren zu können. Dabei kommt es vor allem darauf an die aerobe Energiegewinnung zu fördern, sodass die Laktatbildung und der Laktatabbau im Blut im Gleichgewicht steht (Steady State). Schließlich kann mit dieser Methode intensiv und extensiv trainiert werden. Dabei sollte man selber eine gewisse Einschätzung haben und sich dementsprechend eine passende Strecke aussuchen, die dann leistungsgerecht mit der jeweiligen Intensität absolviert wird. Andere Möglichkeiten sind hierbei vor allem die Tempowechselmethode oder auch das Fahrtspiel.

Die zweite Ausdauermethode besteht aus der Intervallmethode. Bei der Intervallmethode wird auch intensiv und extensiv trainiert. Dies hängt von der jeweiligen Leistung des Sportlers ab. Im Gegensatz zu der Dauermethode wechselt sich hierbei die Belastung und Erholung der einzelnen Phasen ab. Jedoch wird dabei immer nur eine lohnende Pause angewendet, sodass sich der Sportler zu 2/3 seines Leistungsvermögens erholt und dann die Belastung wiederum aufnimmt. In diesem Fall wird überwiegend die aerobe Ausdauer, teilweise aber auch schon die anaerobe Ausdauer trainiert.

Die letzte Methode besteht aus der Wiederholungsmethode. Bei dieser Ausdauermethode handelt es sich um kurze Strecken, die mit der höchsten Intensität überwunden werden. Dies sind zum Beispiel 400m Sprints. Aufgrund der hohen Intensität werden vollkommen erholende Pausen angwendet, damit der Laktatabbau im Körper erfolgen kann. Schließlich erfolgt hierbei die Energiegewinnung ausschließlich anaerob.

Die Ausdauer beschreibt insgesamt die Fähigkeit des Körpers physisichen und psychischen Belastungen über einen längeren Zeitraum Widerstand zu leisten. Schließlich kann man dabei ein unterschiedliches Ausdauertraining absolvieren. Das Ausdauertraining kann aus Schwimmen, Radfahren und Laufen bestehen. Dabei wird man immer einen positiven Effekt der Superkompensation erzielen. Nur muss man das Schwimmen, Radfahren und Laufen bestens miteinander kombinieren, da das Ausdauertraining sonst nicht den besten Effekt hervorruft. Anstatt das Geld für überteuerte Fitnessstudios auszugeben und dabei die Geräte auf eine falsche Art und Weise zu benutzen, sollte man lieber einen persönlichen Fitnesscoach organisieren. Dieser kann subjektiv und speziell auf einen Kunden eingehen und somit Erfolg gewähren. Egal ob durch Radfahren, Schwimmen oder Laufen – positive Effekte werden immer erfolgen. Verbessern Sie durch das Laufen ihr Lungenvolumen bzw. Atemminutenvolumen, durch das Schwimmen die arteriovenöse Sauerstoffdifferenz und durch das Radfahren ihren Myoglobin- sowie Hämoglobinspiegel im Blut.